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1966 Die Realschule Burg wird 1. Landessieger im Schulwaldwettbewerb Die entsprechende Landesfeier ist am Tag des Baumes im April 1967. Unmittelbar danach entsteht der Plan, die pädagogische Auswertung der Schulwaldarbeit der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Dazu bietet sich der Aussichtsturm geradezu an.
30. April 1968 Eröffnung des Waldmuseums. Leiter ist der Konrektor der Burger Realschule, Herr Hellmut Vogel.
April 1970 Das Waldmuseum wird Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Schleswig- Holsteinischer Museen.
Juli 1978 Baubeginn für das Informationszentrum Wald. Architekt ist Dr. Klaus Dorn.
1978 übernimmt die Gemeinde Burg die Trägerschaft für den Aussichtsturm. Mit einem Kostenaufwand von rund 650000 DM entsteht in den Jahren 1978/1979 das „Informationszentrum Wald“. Hierzu wird der Aussichtsturm galerieartig umbaut. Erster Spatenstich im Juli 1978, Einweihung am 09. April 1979.
April 1982 Die Brunsbütteler Bayer-Werke sind mit der Ausstellung „Natur – Industrie – Umweltschutz“ zugegen.
22. Oktober 1982 Tagung der Arbeitsgemeinschaft Schleswig-Holsteinischer Museen.
April 1982 Erste „Bernsteinvitrine“.
April 1984 Vitrinen „Vogelbaum“ und „Verunfallte Vögel“.
Mai 1985 Ausstellung „Heimische Eulen – unter besonderer Berücksichtigung des Uhus“. Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Eulenschutz.
April 1986 Zweite „Bernsteinvitrine“.
November 1986 Fachtagung der an Schulwaldarbeit interessierten Lehrkräfte des Kreises Pinneberg.
Mai 1987 Es wird geplant, die Blockhütte (bisher Waldjugend) am Waldspielplatz als Informations- und Unterrichtshütte zu nutzen.
Juni 1987 Ausstellung „Nationalpark Wattenmeer“
März 1988 Die heimatkundliche „Burgecke“ ist eingerichtet.
April 1988 Die Blockhütte ist entsprechend eingerichtet.
März 1989 Neu im Museum: Vitrine „Vögel als Opfer der Zivilisation“; Vitrine „Funde aus der Burger Au“; 13 Ölgemälde von Johannes Meyburg
Dezember 1989 Neben der Blockhütte ist eine Mooreiche aus dem Burger Baumgartengelände ausgestellt (aus der Zeit um Chr. Geburt).
August 1990 Neu im Museum: Libellenausstellung; Käfersammlung; Schmetterlingssammlung; Schädelsammlung.
1990 10212 Besucher im Waldmuseum.
März 1993 Für 15000 DM ist eine Vitrine mit Pilzmodellen angeschafft worden.
März 1991 Neu im Museum: Ein Mooreichenstamm aus dem Kudensee-Gebiet.; Ausstellung über das Eem-Warmzeitliche (Alter: 120000 Jahre) Schalkholzer Gletscherzungenbecken.
Ende 1991 Die Gemeinde Burg lässt die Beleuchtung im Aussichtsturm und Waldmuseum erneuern. An Kosten hierfür werden 39000 DM veranschlagt.
1991 10566 Besucher im Waldmuseum.
13. Februar 1995 Der Gründer des Waldmuseums und langjährige Leiter, Realschullehrer Hellmut Vogel stirbt 67-jährig. Herr Jürgen Stieper, ebenfalls Realschullehrer, führt zunächst kommissarisch das Museum weiter. Bei der Forstausschusssitzung im November 1995 wird Herr Stieper einstimmig zu Vogels Nachfolger ernannt und ist damit ehrenamtlicher Leiter des Waldmuseums.
1995 10000 Besucher im Waldmuseum.
1996 10020 Besucher im Waldmuseum.
Januar 1997 Besucher können über einen Bildschirm das Innenleben zweier Meisenkästen beobachten.
Juli 1997 Auf der Grünfläche gegenüber vom Waldspielplatz ist ein Steingarten eingerichtet. Die Findlinge stammen aus der Burger Moräne und sind nach Herkunftsgebieten und Gesteinsart geordnet und entsprechend gekennzeichnet.
1998 Die Gemeinde hat einen Naturerlebnisraum.
1998 Das Museum hat 9500 Besucher.
Februar 1999 Die Gemeinde erhält vom Landesamt für Natur und Umwelt des Landes Schleswig-Holstein einen 5,4 t schweren Findling mit Gletscherschrammen. Er wird auf der Grünfläche gegenüber dem Waldspielplatz aufgestellt.
1999 Die gleiche Besucherzahl wie im Jahr zuvor: 9500.
2008 In den Sommermonaten des Jahres 2008 wird der Turm saniert. Architekt Knut Hellinger Das Dach der Turmspitze wird neu eingedeckt, das Mauerwerk oberhalb der Galerie wird mit Biberschwänzen neu verkleidet und das Dach der Galerie erneuert. Zudem werden die Blitzableiter, die Elektrik und die Beleuchtung erneuert und auf dem Dach eine Kamera installiert, die Besuchern einen grandiosen 360 Grad-Rundumblick in die Umgebung ermöglicht. Die Arbeiten dauern ca. 6 Wochen. Alles in allem kostet das die Gemeinde Burg rund 50000 Euro.
2009 / 2010 Das Museum erhält einen Anbau Architekt Knut Hellinger Erster Spatenstich am 18. September 2009 Geplante Fertigstellung am 31. März 2010
01. April 2010 Feierliche Einweihung durch die Ministerin für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume, Frau Dr. Juliane Rumpf
Ernst-Otto Pieper, Burg in Dithmarschen
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